Projekt 100 Strangers

Vor einiger Zeit habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema Streetfotografie gemacht. Es ging dort darum welche Bilder „moralisch vertretbar“ sind und welche nicht. Dort habe ich auch versprochen nochmal auf das Thema mit den Portraits zurückzukommen.

Auf Flickr besteht dazu ein spannendes Projekt 100 Strangers. Ziel diese Projektes ist es die fotografischen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern.

“ The idea: The 100 Strangers project is a learning group intended for those wishing to improve both their social and technical skills needed for taking portraits of strangers and telling their stories. The method is to learn by doing.“

Ausprobiert habe ich es noch nicht aber die Idee finde ich bestechend. Zumal ich im Bereich der Portraitfotografie noch keinerlei Erfahrung habe bin ich noch etwas zurückhaltend in diese Hinsicht. Aber wie heist es so schön in der Gruppenbeschreibung:

“ Step out of your comfort zone and into a new level of portrait photography. Start by taking 100 portraits of people you don’t know, total strangers.“

Ist es nicht tatsächlich so, dass wir gelegentlich aus der eigenen Komfortzone ausbrechen müssen um neues zu entdecken und dabei zu lernen? Und auch wer nicht mitmachen will. Gelegentlich auf der Projekthomepage reinschauen lohnt schon nur wegen den Bildern die dort veröffentlicht werden. Und hin und wieder sind es auch einfach nur die Geschichten der Fotografierten die spannend sind.

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Frühmorgendliche Streifzüge

Wir kennen das alle aus dutzenden von Fotolehrgängen, online Foren und Zeitschriften: Das Licht ist früh morgens am besten zum fotografieren. Die Luft ist klar, die Schatten sind weich. Alles gut und recht aber früh aufstehen finden viele nicht soooo prickelnd. Vor allem am Wochenende wenn man denn mal ausschlafen könnte. Oder wenigstens etwas länger liegen bleiben bevor man von Kindern, der Katze oder dem Hund geweckt wird.

Und während der Woche? Da steht bei den Hobbyfotografen die Tätigkeit auf dem Plan die das Hobby finanzieren soll. Die liebe Arbeit. Um das Problem zu entschärfen habe ich mir angewöhnt morgens die Augen offen zu halten wenn ich zur Arbeit fahre und gelegentlich ganz bewusst Kamera und Stativ einzupacken. An einem vorher ausgewählten Ort nehme ich mir dann mal 15 Minuten Zeit für ein paar Aufnahmen. Und die 15 Minuten? Die bucht man entweder im Geschäft von der Überzeit ab oder kürzt die Mittagspause ein bisschen zusammen.

Und als Resultat kommt dann sowas raus…

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