Magic Monday: Geheimnisvoll

Die Vorgabe vom letzten Montag aus Paleicas Projekt lautete „Geheimnisvoll“. Da ich etwas verspätet eingestiegen bin kommt mein Beitrag halt erst heute Samstag. Beim Aufräumen meiner Bilderbestände bin ich auf das folgende Bild gestossen.

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Die Aufnahme entstand am Sonntag 16. Oktober 2005 an der Nordküste Kretas. Oder etwas genauer an der Küste vor Malia. Heute ein Touristenort aber vor rund 20 Jahren als ich das erste Mal da war, handelte es sich dabei um ein verträumtes Nest mit einigen wenigen Hotels.

Aber was ist daran jetzt geheimnisvoll? Für mich hat das Meer immer etwas geheimnisvolles. Eine riesige Menge Wasser. Wellen die von fernen Stürmen erzeugt werden und Wasser von dem man nie weiss wo es eigentlich her kommt. Oder kann mir jemand sagen wo die Wassertropfen die hier an die Felsen schlagen heute sind? Vielleicht habe ich mit ihnen heute geduscht? Oder vor drei Wochen mein Auto gewaschen? Ein riesiger geheimnisvoller Kreislauf…

Magic Monday

Ein Blog lebt davon, dass er geschrieben wird. Und dabei regelmässig mit Inhalt, Gedanken oder vor allem auch Bildern gefüllt wird. Wie stellt man das an? Bei der Suche nach einer Antwort darauf habe ich mir diverse Blogs angeschaut und bei dabei auf das Projekt „Magic Monday“ von Paleica gestossen. Jeden Montag gibt sie ein fotografisches Thema vor. Ein Thema zu dem die teilnehmenden Blogger dann etwas veröffentlichen sollen.  Damit stellt man erstens sicher, dass man den eigenen Blog auch immer wieder mit Inhalten füllt und zweitens, dass diese Inhalte auch gelesen werden. Jedenfalls vom einen oder anderen der mitmachenden Blogger… So hoffe ich doch zumindest. Und gleichzeitig bringt mich das dazu immer mal wieder mein Bilderarchiv zu durchforsten und zu sehen ob ich etwas zu dem Thema finden kann. Spannend wenn ihr mich fragt.

Ferien Souvenir: Teil 2

Der zweite fotografische Schatz den ich bei besagtem Scheunenverkauf ausgegraben habe ist ebenfalls eine kleine, feine Olympus Kamera. Es handelt sich dabei um eine Trip 35. Die, nicht ganz so alt, ein Nachfolgemodell der Pen EE-2 ist.

Im Unterschied zur PEN EE-2 hat sie auch kein Fixfokus Objektiv sondern einen Fokusring am Objektiv. Das Spezielle daran ist die Tatsache, dass der Fokusring in Stufen arbeitet! Möglich sind dabei Entfernungs-Einstellungen von 1m, 1.5m, 3m und unendlich. Die Angabe in Metern ist unten auf dem Fokusring ersichtlich, auf der Oberseite sind Symbole zu finden die dem Nutzer helfen sollen sich unter den Entfernungen etwas vorzustellen.

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Spannend finde ich das Zusatzfenster unten rechts im Sucher. Es ist so angeordnet, dass jederzeit ein Blick auf die Symbole des Fokusrings möglich ist. Meine D7000 ermöglicht mir heute alle wichtigen Einstellungen im Sucher zu sehen. Die Trip 35 hatte das schon vor vielen Jahren. Zumal die Entfernungseinseinstellung das Einzige ist, was man tatsächlich verändern muss um Bilder zu schiessen. Um Belichtungszeiten muss man sich eigentlich bei der Kamera nicht kümmern.

Auch mit der Kamera habe ich sofort einen s/w Film verschossen und bin gespannt was dabei herausgekommen ist. Nachdem was ich gelesen habe scheint das eingebaute Zuiko 40mm F2.8 Objektiv auch heute noch konkurenzfähig zu sein. Günter Posch geht sogar so weit zu behaupten als Laie könne er keinen Unterschied zu Negativen aus einer Leica bemerken. Das lasse ich im Raum stehen, da ich leider keine Leica besitze und daher den Vergleich nicht nachvollziehen kann. Es zeigt aber, dass wirklich hochwertige Bilder mit der kleinen, alten Kamera möglich sind! Ich habe jedenfalls Freude an ihr auch wenn ich bisher die Resultate noch nicht kenne die sie geliefert hat.

Ferien Souvenir: Teil 1

Nach zwei Wochen Nordseeurlaub geht es jetzt auch hier langsam aber sicher weiter. Die Bilderausbeute bin ich noch am sortieren und teilweise habe ich sie auch noch gar nicht gesehen. Ich habe mich nämlich entschieden neben der digitalen Ausrüstung auch etwas analoges mitzunehmen. Aber dazu komme ich dann bei Gelegenheit.

Die Frage ist doch immer: Was bringt man sich aus dem Urlaub mit damit man den Rest des Jahres unbeschadet übersteht bevor die nächste Reise ansteht. Üblicherweise sind das überteuerte T-Shirts, Modeschmuck für die Damen oder eine Flasche Wein der Zieldestination. Dieses Jahr waren es aber ein paar „Wattpötte“ aus der Töpferei Clausen in Brunsbüttel. Ein Besuch dort lohnt sich in jedem Fall wenn man in der Gegend ist.

Ich konnte mir dieses Jahr aber, und jetzt komme ich zur Fotografie, noch drei ganz spezielle Dinge bei einem Scheunenverkauf sichern. Da lagen doch tatsächlich zwei alte Olympus Kameras herum und zusätzlich ein passender Aufsteckblitz. Für 10.- Euro hat das ganze Paket dann den Besitzer gewechselt und befindet sich nun bei mir. Den Blitz konnte ich noch nicht testen und bei den Kameras weiss ich noch nicht ob und wie gut sie funktionieren. Ein Film ist noch nicht voll und der Andere wartet auch noch auf die Entwicklung.

Die Ältere der beiden Kameras ist eine Olympus Pen EE-2. Was mich dabei erstaunt hat war die Tatsache, dass sie über einen Sucher verfügt, der im Hochformat angeordnet ist. Und dann ist mir aufgefallen, dass sie zwar mit ganz gewöhnlichen 35mm Filmen arbeitet aber der Zähler bis 72 reicht. Damit war meine Neugier geweckt und ich habe etwas nachgeforscht. Es handelt sich dabei um eine Kamera die im „Halbformat“ arbeitet. Die Negative sind also am Ende nur etwa halb so gross wie man sich das gewohnt ist bei 35mm Filmen. Damit wird auch klar warum „die Kleine“ mit 28mm Brennweite über ein Weitwinkel verfügt. Und ich war immer der Meinung, dass Sensorgrössen, Brennweitenverlängerungen und Crop-Faktoren etwas ist was uns das digitale Zeitalter beschert hat. So kann man sich täuschen.

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Bilder die ich damit geschossen habe folgen sobald die Filme entwickelt sind. Ich bin gespannt wie ein Regenschirm was dabei rausgekommen ist.

Ach ja, wenn jemand eine Idee hat wie ich aus der Seriennummer 4265910 zum Baujahr der Kamera komme bin ich über jeden Tipp dankbar.

Blick ins Archiv: Lindos 2010

Blick ins Archiv, unter diesem Titel werde ich immer mal wieder Bilder zu einem Thema aus dem Archiv suchen und online stellen. Einfach Bilder die mir gerade in den Kram passen 🙂

Als erstes drei Bilder die während des Rhodos Urlaubes 2010 entstanden sind. Alle Aufnahmen habe ich am 16.06.2010 bei einem Besuch in Lindos gemacht.

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Projekt 100 Strangers

Vor einiger Zeit habe ich mir ein paar Gedanken zum Thema Streetfotografie gemacht. Es ging dort darum welche Bilder „moralisch vertretbar“ sind und welche nicht. Dort habe ich auch versprochen nochmal auf das Thema mit den Portraits zurückzukommen.

Auf Flickr besteht dazu ein spannendes Projekt 100 Strangers. Ziel diese Projektes ist es die fotografischen und sozialen Fähigkeiten der Teilnehmer zu verbessern.

“ The idea: The 100 Strangers project is a learning group intended for those wishing to improve both their social and technical skills needed for taking portraits of strangers and telling their stories. The method is to learn by doing.“

Ausprobiert habe ich es noch nicht aber die Idee finde ich bestechend. Zumal ich im Bereich der Portraitfotografie noch keinerlei Erfahrung habe bin ich noch etwas zurückhaltend in diese Hinsicht. Aber wie heist es so schön in der Gruppenbeschreibung:

“ Step out of your comfort zone and into a new level of portrait photography. Start by taking 100 portraits of people you don’t know, total strangers.“

Ist es nicht tatsächlich so, dass wir gelegentlich aus der eigenen Komfortzone ausbrechen müssen um neues zu entdecken und dabei zu lernen? Und auch wer nicht mitmachen will. Gelegentlich auf der Projekthomepage reinschauen lohnt schon nur wegen den Bildern die dort veröffentlicht werden. Und hin und wieder sind es auch einfach nur die Geschichten der Fotografierten die spannend sind.

Frühmorgendliche Streifzüge

Wir kennen das alle aus dutzenden von Fotolehrgängen, online Foren und Zeitschriften: Das Licht ist früh morgens am besten zum fotografieren. Die Luft ist klar, die Schatten sind weich. Alles gut und recht aber früh aufstehen finden viele nicht soooo prickelnd. Vor allem am Wochenende wenn man denn mal ausschlafen könnte. Oder wenigstens etwas länger liegen bleiben bevor man von Kindern, der Katze oder dem Hund geweckt wird.

Und während der Woche? Da steht bei den Hobbyfotografen die Tätigkeit auf dem Plan die das Hobby finanzieren soll. Die liebe Arbeit. Um das Problem zu entschärfen habe ich mir angewöhnt morgens die Augen offen zu halten wenn ich zur Arbeit fahre und gelegentlich ganz bewusst Kamera und Stativ einzupacken. An einem vorher ausgewählten Ort nehme ich mir dann mal 15 Minuten Zeit für ein paar Aufnahmen. Und die 15 Minuten? Die bucht man entweder im Geschäft von der Überzeit ab oder kürzt die Mittagspause ein bisschen zusammen.

Und als Resultat kommt dann sowas raus…

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